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Kernbereich Individuelle Fachanwendungen

Da, wo Excel aufhört.

Fast jeder Betrieb hat einen Ablauf, den keine Standardsoftware sauber abbildet. Er läuft über gewachsene Tabellen, Zurufe und das Erfahrungswissen von zwei, drei Leuten – und wird zum Engpass, sobald einer davon im Urlaub ist. Für genau diese Stelle bauen wir Anwendungen: im Browser, auf eurem Server, ohne Lizenzabo.

Woran man merkt, dass es Zeit wird

Kaum ein Kunde kommt mit „wir brauchen Software". Fast alle kommen mit einem Symptom. Diese hier hören wir am häufigsten:

Die Frage ist selten, ob sich eine eigene Anwendung lohnt. Sie ist, ob man den Umweg noch ein weiteres Jahr bezahlen will.

Praxis Gebaute Anwendungen

Vier Beispiele aus
laufenden Projekten.

Alle vier sind im Einsatz. Die Betriebe sind hier nicht namentlich genannt – Branche und Größenordnung reichen, um einzuordnen, ob das zu eurer Lage passt.

Innenausbau · Kalkulation

Vom Leistungsverzeichnis zur fertigen Kalkulation

Ausgangslage
Ausschreibungen kommen als PDF, GAEB oder Excel herein. Jede Position musste von Hand erfasst und mit dem eigenen Einkaufspreis versehen werden.
Was gebaut wurde
Die Datei wird hochgeladen, die Positionen werden automatisch ausgelesen und gegen die eigenen Stammdatenpreise gematcht. Heraus kommt eine fertige Excel-Kalkulation mit echten Formeln – nicht nur Zahlen, sondern nachvollziehbare Rechenwege.
Das Detail, das den Unterschied macht
Preise werden beim Anlegen einer Position als Wert kopiert, nicht verknüpft. Die Preisliste darf sich ändern, ohne dass Kalkulationen von vor zwei Jahren plötzlich andere Zahlen zeigen.
Haustechnik · Zwei Firmen

Ein System für zwei Betriebe

Ausgangslage
Ein Geschäftsführer führt zwei Firmen mit unterschiedlichen Gewerken. Beide verbringen viel Zeit mit Ausschreibungen, beide haben eigene Preise und Lohnsätze.
Was gebaut wurde
Eine Anwendung, in der beide Firmen sauber getrennt arbeiten: eigene Preislisten und Stundensätze je Firma, das Lieferanten-Adressbuch dagegen gemeinsam. Jedes Projekt gehört genau einer Firma und sieht nur deren Konditionen.
Warum das nicht selbstverständlich ist
Standardsoftware zwingt hier meist zu zwei Lizenzen und zwei getrennten Datenbeständen – und damit zu doppelter Pflege bei jedem gemeinsamen Lieferanten.
Chemiehandel · Einkauf

Acht Lieferanten, eine vergleichbare Tabelle

Ausgangslage
Ein über zehn Jahre altes Werkzeug zeigte die Shops der Lieferanten nebeneinander in Rahmen an. Das funktionierte technisch nicht mehr – und war ohnehin kein Vergleich, sondern nur eine Anzeige.
Was gebaut wurde
Eine Suche, die alle Quellen gleichzeitig abfragt und die Ergebnisse auf eine gemeinsame Grundeinheit umrechnet. Erst dadurch wird sortierbar, ob 2,5 Liter für 48 Euro günstiger sind als ein Liter für 22.
Das Detail, das den Unterschied macht
Jede Lieferantenquelle ist ein Datensatz, kein Code. Neue Quellen kommen über die Oberfläche dazu, Reihenfolge und Aktivierung ändert der Einkauf selbst.
Chemiehandel · Compliance

Exportkontrolle, die die Warenwirtschaft direkt fragen kann

Ausgangslage
Jede Lieferung muss gegen das EU-Exportrecht geprüft werden. Diese Prüfung hing an Fachwissen einzelner Mitarbeiter und an Recherche im Einzelfall.
Was gebaut wurde
Eine Schnittstelle, die zu Stoff und Zielland ein klares Urteil zurückgibt. Die Warenwirtschaft fragt sie automatisch ab, jede Freigabe und jede Änderung wird protokolliert.
Die Grundregel dahinter
Im Zweifel wird gesperrt, nicht durchgelassen. Eine Freigabe kann eine Sperre nie aufheben – bei Compliance ist die vorsichtige Voreinstellung die einzig richtige.

Dazu kommen Firmenportale, Intranets, Konfiguratoren, Lieferantenformulare für neue gesetzliche Pflichten und Versand- und Anfragewerkzeuge – die gleiche Bauweise, andere Fachlichkeit.

Ablauf Von der ersten Frage zum Einsatz

Wie so ein Projekt läuft.

Gespräch

Eine Stunde, in der ihr den Ablauf erklärt und wir Fragen stellen. Danach sagen wir, ob sich eine eigene Anwendung lohnt – auch wenn die Antwort nein lautet und ein fertiges Produkt die bessere Wahl ist.

Konzeptphase

Wir sehen uns die echten Dateien an: eure Tabellen, eure Formulare, eure Sonderfälle. Am Ende steht, was gebaut wird, was bewusst nicht, und was es kostet – als Festpreis, nicht als offene Stundenabrechnung.

Erster nutzbarer Stand

Früh und absichtlich unfertig. Ein Prozess sieht auf dem Papier immer anders aus als in der Benutzung, und die wichtigen Einwände kommen erst, wenn jemand echte Daten eingibt.

Ausbau im Betrieb

Die Anwendung wächst mit dem, was auffällt. Kleinere Änderungen sind meist eine Frage von Tagen – es sitzt kein Ticketsystem und kein Projektmanager dazwischen.

Übergabe

Quellcode, Zugänge, Dokumentation. Betreuung könnt ihr dazubuchen, müsst ihr aber nicht – die Anwendung läuft auch ohne uns weiter.

Was dabei selbstverständlich ist

Klartext Häufige Fragen

Was hier zuerst gefragt wird.

Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich das?

Es hängt nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern daran, wie oft der Ablauf vorkommt und wie lange er dauert. Ein Vorgang, der wöchentlich einen halben Tag frisst, rechnet sich in einem Zehn-Personen-Betrieb genauso wie in einem mit hundert.

Umgekehrt lohnt sich eine eigene Anwendung selten für etwas, das dreimal im Jahr passiert – dann ist die gute alte Tabelle die richtige Antwort.

Was kostet so eine Anwendung?

Weniger als die meisten erwarten, weil wir mit KI-Unterstützung entwickeln und dadurch einen Bruchteil der früheren Zeit brauchen. Anwendungen, die vor ein paar Jahren ein Budget im hohen fünfstelligen Bereich vorausgesetzt haben, sind heute für einen Mittelständler realistisch.

Eine belastbare Zahl gibt es nach der Konzeptphase – vorher wäre sie geraten. Danach ist es ein Festpreis.

Wir haben ein ERP. Passt eine eigene Anwendung dazu?

In der Regel ja, und das ist der übliche Fall. Das Hauptsystem wird nicht angetastet: Die Anwendung setzt dort an, wo das ERP den Vorgang nicht abbildet, und wird über Schnittstellen, Datei-Import oder Datenbank-Abgleich verbunden.

Gibt es keine brauchbare Schnittstelle, sagen wir das vor dem Angebot – und nicht, wenn das Budget verbraucht ist.

Wie lange dauert es, bis wir damit arbeiten können?

Bei klar umrissenen Werkzeugen wie einem Kalkulations- oder Ausschreibungstool sind es Wochen, nicht Monate. Größere Plattformen wachsen in Stufen: Der erste nutzbare Stand steht früh, ergänzt wird im laufenden Betrieb.

Was passiert, wenn wir uns trennen?

Ihr habt den Quellcode und die Anwendung läuft auf eurer Infrastruktur – sie läuft also einfach weiter. Ein anderer Entwickler kann übernehmen; die Projekte sind mit gängiger Technik gebaut, nicht mit einem hauseigenen Framework, das nur wir verstehen.

Wer pflegt das später?

Auf Wunsch wir, im Rahmen einer laufenden Betreuung. Genauso gut kann eure eigene IT übernehmen – dafür gibt es die Dokumentation und den Code.

Betreuung ist ein Angebot, keine Bedingung.

Erzähl uns von
dem Vorgang.

Ein Gespräch reicht meist, um einzuschätzen, ob sich eine eigene Anwendung lohnt. Wenn nicht, sagen wir das – das kostet euch nichts außer der Stunde.